Sonne & Haut News

An die hispanische Community: Zeigen Sie Ihrer Haut etwas Liebe!

Von der Skin Cancer Foundation Veröffentlicht am: 14. Oktober 2023 Zuletzt aktualisiert: September 16, 2025
Fröhliche, stilvolle Frau genießt den Strand mit Kopierraum

Seit 2019 unterstützt unsere Früherkennungskampagne „The Big See“ Menschen dabei, Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Dennoch gibt es noch viel zu tun, insbesondere bei bestimmten Hautkrebs-Risikogruppen. Deshalb legen wir hier den Fokus auf die hispanische Community.

Hautkrebs entsteht in den Hautzellen und entwickelt sich, bis er sichtbar wird. Es ist der Krebs, den man sehen kann. Deshalb hat die Skin Cancer Foundation die Kampagne „The Big See“ ins Leben gerufen : um Menschen zu ermutigen, aktiv etwas für die Früherkennung zu tun.

Unsere Kampagne hat zwar maßgeblich zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit beigetragen, doch vielen Menschen in der hispanischen Gemeinschaft ist ihr Risiko möglicherweise nicht bewusst. Eine einfache Methode, Hautkrebs frühzeitig zu erkennen, ist, die eigene Haut gut zu kennen, sie regelmäßig zu untersuchen und auf Veränderungen oder Auffälligkeiten zu achten . Handeln Sie dann umgehend. Das kann Ihr Leben retten.

Eine Umfrage unter Hispanics zu Wissen, Einstellungen und Praktiken im Bereich Sonnenschutz ergab, dass die meisten Teilnehmer mehr über Hautkrebs erfahren möchten. Wir freuen uns, Ihnen diese speziell für Sie erstellten Informationen zur Verfügung stellen zu können!

Warum möchten wir Ihr Wissen erweitern?

PacoRomero/Getty Images

  • Denn Hautkrebs ist sichtbar und kann je nach Hauttyp unterschiedlich aussehen. Manche Menschen wissen nicht, auf welche Anzeichen sie achten müssen – oder sehen sich selbst nicht als gefährdet an. Trifft das auf Sie zu, kann dies schädlich für Ihre Gesundheit sein.
  • Die Folgen von Melanom kann schwerwiegender sein, wenn es nicht frühzeitig erkannt wird. Diese Art von Hautkrebs kann aggressiv werden. Einige Studien haben berichtet, dass Melanome bei hispanischen Bevölkerungsgruppen tendenziell bei jüngeren Menschen und in fortgeschritteneren Stadien diagnostiziert werden als bei nicht-hispanischen Weißen – und bei dickeren Tumoren, die eher in die Lymphknoten oder darüber hinaus streuen (metastasieren).
  • Eine spätere Diagnose kann zu einem schlechteren Ausgang führen. Dies kann auf ein geringes öffentliches Bewusstsein, eine geringe Risikowahrnehmung, einen eingeschränkten oder verzögerten Zugang zu Gesundheitsdiensten, eine unzureichende Gesundheitserziehung oder ein unzureichendes Bewusstsein einiger Gesundheitsdienstleister zurückzuführen sein.
  • Bei einer Verzögerung der Behandlung sinkt die Überlebensrate und die Sterblichkeit steigt.

Was erhöht Ihr Risiko?

UV-Strahlung: Die meisten Hautkrebserkrankungen werden durch übermäßige UV-Strahlung der Sonne oder von Solarien verursacht oder begünstigt. Studien zeigen, dass Sonnenschutz für Menschen hispanischer Herkunft keine Priorität hat und meist nicht zur täglichen Gewohnheit wird. So gaben in einer Studie 47.1 Prozent der 5,158 befragten Hispanics an, selten oder nie Sonnenschutzmittel zu verwenden.

Arbeiten im Freien: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) ist fast jeder dritte Todesfall durch nicht-melanozytären Hautkrebs auf die Sonneneinstrahlung bei der Arbeit im Freien zurückzuführen. Dies ist besorgniserregend, da die meisten hispanischen Arbeitnehmer in den USA im Freien arbeiten, beispielsweise in der Landwirtschaft, Fischerei und im Baugewerbe. Eine Umfrage der Amerikanischen Akademie für Dermatologie aus dem Jahr 2024 ergab, dass die Hälfte der im Freien arbeitenden Personen im Sommer 2023 einen Sonnenbrand erlitten hatte.

Solarien: Laut einer in JAMA Dermatology veröffentlichten Analyse nutzten weiße Hispanics im vergangenen Jahr 2.5-mal häufiger ein Solarium als nicht-hispanische Weiße. Eine andere Studie schätzt, dass jährlich 419,000 Hautkrebsfälle in den USA mit Solarien in Verbindung stehen könnten – das Risiko ist also offensichtlich!

So können Sie vorbeugen

Der erste Schritt ist, Sonnenschutz zu einem festen Bestandteil Ihres Alltags zu machen, so selbstverständlich wie Zähneputzen. Dazu gehört das tägliche Eincremen aller unbedeckten Hautstellen. Gehen Sie nie ungeschützt aus dem Haus, tragen Sie die Sonnencreme immer bei sich und cremen Sie alle zwei Stunden erneut ein, wenn Sie sich im Freien aufhalten oder nach dem Schwimmen oder Schwitzen. Schützen Sie Ihre Haut mit Kleidung, Sonnenbrille und breitkrempigen Hüten (eine Baseballkappe ist besser als gar kein Schutz) und suchen Sie nach Möglichkeit Schatten.

So können Sie vorgehen: Früherkennung

Verwöhne deine Haut! Untersuche sie regelmäßig von oben bis unten, von vorne und von hinten, und achte besonders auf Flecken, Muttermale und andere Hautunreinheiten. Benutze einen Spiegel und bitte einen Freund oder Partner um Hilfe bei den Körperstellen, die du selbst nicht sehen kannst.

Behalten Sie diese drei Wörter im Hinterkopf:

  1. Neu: etwas, das vorher nicht da war.
  2. Gedanken: jede Änderung der Größe, Textur, Dicke, Farbe oder Form.
  3. Ungewöhnlich: ein Fleck oder Muttermal, das nicht wie die anderen aussieht oder anfängt zu schmerzen, zu verkrusten oder zu bluten.

Sehen Sie etwas, bei dem Sie sich fragen: „Was ist das?“ Vereinbaren Sie einen Termin bei einem Dermatologen! Mehr Informationen finden Sie unter SkinCancer.org/thebigsee.

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