Die Skin Cancer Foundation warnt vor Fehlinformationen zum Thema UV-Strahlung im Internet

Gesundheitsexperten appellieren an die Öffentlichkeit, sich auf medizinische Forschungsergebnisse zu verlassen und ihre Haut das ganze Jahr über zu schützen.

New York, NY (Mai 2026) – Angesichts der weltweit steigenden Hautkrebsraten befürchten Gesundheitsexperten eine Zunahme von Fehlinformationen über ultraviolette (UV-)Strahlung in sozialen Medien. Diese Fehlinformationen fördern gefährliches Verhalten, das das Risiko von DNA-Schäden in der Haut und damit von Hautkrebs erhöhen kann. Junge Erwachsene sind besonders anfällig für Fehlinformationen über Bräunung und Sonnenschutz. Trends in sozialen Medien, die „Tanmaxxing“ oder sichtbare „Sonnenbrandstreifen“ propagieren, haben insbesondere unter jungen Menschen an Popularität gewonnen. Umfragen zeigen zudem, dass falsche Vorstellungen weiterhin weit verbreitet sind: Laut der American Academy of Dermatology glauben fast 59 Prozent der Erwachsenen unter 35 Jahren an mindestens einen gängigen Mythos über Bräunung oder Sonnenschutz. Medizinische Experten warnen davor, dass Fehlinformationen über UV-Strahlung Verhaltensweisen fördern, die zu Hautkrebs führen können.

„Ungeachtet dessen, was man in den sozialen Medien liest, gibt es keine gesunde Bräune“, sagt Dr. Deborah S. Sarnoff, Präsidentin der Skin Cancer Foundation. „Es ist wichtig zu wissen, dass Bräunung, ob durch Sonne oder Solarium, ein Zeichen für DNA-Schäden der Haut ist. Dermatologen betonen immer wieder, dass der beste Weg, das Hautkrebsrisiko zu senken, ein umfassender UV-Schutz ist.“

Studien zeigen, dass etwa 90 Prozent aller Nicht-Melanom-Hautkrebserkrankungen und 86 Prozent aller Melanome mit UV-Strahlung durch Sonne oder Solarien in Zusammenhang stehen. Solarien sind besonders gefährlich, da sie UV-Strahlung abgeben, die bei maximaler Intensität 10- bis 15-mal stärker sein kann als die der Sonne.

Gesundheitsexperten betonen, dass jeder Mensch, unabhängig von Alter und Hautfarbe, an Hautkrebs erkranken kann. Zwar ist Hautkrebs bei Früherkennung behandelbar, unbehandelt kann er jedoch zu Entstellungen führen und lebensbedrohlich oder sogar tödlich verlaufen.

Wie Sie sich vor Hautkrebs und Fehlinformationen schützen können

Die Skin Cancer Foundation rät der Öffentlichkeit, sich bei Entscheidungen zum Sonnenschutz auf vertrauenswürdige, wissenschaftlich fundierte Quellen zu stützen. Die Überprüfung von Gesundheitsinformationen vor der Online-Weitergabe kann dazu beitragen, die Verbreitung schädlicher Mythen zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie unter SkinCancer.org/Truth.

Täglicher Sonnenschutz ist unerlässlich. Dermatologen empfehlen, schützende Kleidung zu tragen, nach Möglichkeit Schatten aufzusuchen und täglich eine Breitband-Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30 auf unbedeckte Hautstellen aufzutragen. Bei längerem Aufenthalt im Freien sollte eine wasserfeste Sonnencreme mit mindestens LSF 50 verwendet werden. Die Sonnencreme sollte alle zwei Stunden sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen erneut aufgetragen werden.

Regelmäßige Hautuntersuchungen sind ebenfalls wichtig. Man sollte seine Haut monatlich auf neue, veränderte oder ungewöhnliche Auffälligkeiten untersuchen und mindestens einmal jährlich einen Dermatologen für eine professionelle Hautuntersuchung aufsuchen.

Obwohl sich Fehlinformationen online schnell verbreiten können, können Einzelpersonen durch das Teilen verlässlicher Informationen und die Einhaltung des UV-Schutzes dazu beitragen, ihr Hautkrebsrisiko zu verringern und ihre Haut über Jahre hinweg zu schützen.

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Über die Skin Cancer Foundation
Die Skin Cancer Foundation (SCF), eine gemeinnützige Organisation nach US-amerikanischem Recht (501(c)(3)), rettet und verbessert Leben, indem sie Menschen zu einem proaktiven Umgang mit täglicher Sonneneinstrahlung sowie zur Früherkennung und Behandlung von Hautkrebs befähigt. Die Stiftung bietet Aufklärungsprogramme für die Öffentlichkeit an, berät und unterstützt Patienten, arbeitet mit medizinischen Fachkräften zusammen, vergibt Forschungsstipendien und führt Kampagnen durch, die politische Veränderungen fordern. Als Service für Verbraucher vergibt die SCF ihr branchenweit anerkanntes Gütesiegel an Produkte, die ihre Kriterien für sicheren und wirksamen Sonnenschutz erfüllen. Die SCF betreibt außerdem „Destination Healthy Skin“, ein Programm, das in Zusammenarbeit mit lokalen Dermatologen in Gemeinden in den gesamten USA kostenlose Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen für Bedürftige anbietet. Seit ihrer Gründung im Jahr 1979 empfiehlt die Stiftung regelmäßige Hautuntersuchungen und eine umfassende Sonnenschutzstrategie, die das Aufsuchen von Schatten, die tägliche Anwendung von Sonnenschutzmitteln und das Tragen von Kleidung, Hüten und Sonnenbrillen umfasst. Weitere Informationen finden Sie unter SkinCancer.org.

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