Squamous Cell - German - Was ist die Ursache? PDF Print E-mail
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Squamous Cell - German
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WAS IST DIE URSACHE?

Die meisten Fälle von Plattenepithelkarzinomen sind auf langjährige Sonnenbestrahlung zurückzuführen. Aus diesem Grund bilden sich die Tumoren auch an den am häufigsten der Sonne ausgesetzten Körperteilen, wie Gesicht, Hals, Glatze, Hände, Schultern, Arme und Rücken. Der Ohrrand und die Unterlippe sind besonders anfällig für diesen Hautkrebs.

Plattenepithelkarzinome können auch dort auftreten, wo bestimmte Verletzungen der Haut entstanden sind, wie z.B. Verbrennungen, Narben, chronische Geschwüre, oder an Stellen, die Röntgenstrahlen oder bestimmten Chemikalien (wie z.B. Arsen und Nebenprodukte von Erdöl) ausgesetzt waren. Auch chronisch entzündete Hautstellen oder Erkrankungen, die mit einer länger anhaltenden Unterdrückung des Immunsystems einhergehen, können die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen begünstigen.

Gelegentlich treten Plattenepithelkarzinome spontan an Stellen auf, wo die Haut normal, gesund und intakt zu sein scheint. Manche Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass die Neigung zu dieser Krebsart erblich ist.

WER IST DAFÜR ANFÄLLIG?

Jeder, der sich über viele Jahre intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt hat, kann an einem Plattenepithelkarzinom erkranken, aber Menschen mit heller Haut, hellen Haaren und blauen, grünen oder grauen Augen müssen mit dem höchsten Risiko rechnen. Auch Personen, deren Beruf einen langen Aufenthalt im Freien erfordert, oder die einen sehr großen Teil ihrer Freizeit mit Sonnenbaden verbringen, sind stärker gefährdet.

Dunkelhäutige Menschen afrikanischer Abstammung haben eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken, als hellhäutige Menschen. Mehr als zwei Drittel der Hautkrebsformen, die bei ihnen auftreten, sind jedoch Plattenepithelkarzinome, die sich in der Regel an Stellen mit entzündeter Haut oder Brandwunden bilden.

PRÄKANZEROSEN (KREBSVORSTUFEN)

Bestimmte Krebsvorstufen sind erwähnenswert, weil sie zum Teil auch durch eine umfangreiche Schädigung der Haut durch Sonneneinwirkung entstehen. Manchmal kann sich daraus später ein Plattenepithelkarzinom entwickeln. Zu diesen Präkanzerosen gehören:

Aktinische Keratose (auch Sonnenkeratose)

Die aktinische Keratose stellt sich als schuppende, leicht erhöhte Hautareale von rauher Oberfläche dar, deren Farbe von Braun bis Rot reichen kann, und die bis zu 2,5 cm Durchmesser erreichen können. Sie entstehen meist bei älteren Menschen.

Cheilitis actinica

Hierbei handelt es sich um eine Form der aktinischen Keratose, die an den Lippen auftritt. Die Lippen werden trocken, rissig, schuppig und blaß bis weiß. Betroffen ist in erster Linie die Unterlippe, die mehr der Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist, als die Oberlippe.

Leukoplakie

Auf der Zunge und im Mund zeigen sich weiße Flecken, die zu einem Plattenepithelkarzinom entarten können.

Morbus Bowen

Diese Form des Plattenepithelkarzinoms gilt mittlerweile allgemein als oberflächliches Karzinom, das sich noch nicht ausgebreitet hat. Es zeigt sich in Form von persistierenden rot-braunen schuppenden Flecken, die Psoriasis oder einem Ekzem ähneln. Wenn keine Behandlung erfolgt, kann das Karzinom in tieferliegende Strukturen eindringen.

Bei jeder Veränderung der Haut oder Entstehung eines neuen Hautgebildes oder eines offenen Geschwürs, das nicht heilen möchte, sollte man unabhängig vom Aussehen sofort zum Arzt gehen. Wenn es sich um das Vorstadium eines Karzinoms handelt, kann eine rechtzeitige Behandlung die Entstehung eines Plattenepithelkarzinoms verhindern. In vielen Fällen reicht ein einfacher chirurgischer Eingriff oder die Anwendung eines topischen Chemotherapeutikums zur Behandlung aus.



 
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